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App MVP erstellen Leitfaden
Eine der häufigsten Ursachen für das Scheitern von Start-ups ist eine falsche Markteinschätzung. Um dieses Risiko zu minimieren, ist ein Minimum Viable Product (MVP), basierend auf der Lean-Startup-Methode von Steve Blank, ein entscheidendes Werkzeug. Ein MVP ermöglicht es Ihnen, Ihre App-Idee schnell und kostengünstig am Markt zu testen. Dieser umfassende Guide für 2025 zeigt Ihnen, wie Sie ein effektives App MVP erstellen und den Product-Market-Fit erreichen. Manchmal ist es jedoch sinnvoll, vor dem MVP einen Proof of Concept (PoC) durchzuführen.
Was ist ein App MVP?
Ein MVP ist die einfachste Version Ihrer App, die über die wichtigsten Kernfunktionen verfügt, um das Kernproblem Ihrer Zielgruppe zu lösen und somit den Product-Market-Fit zu erreichen. Es ist ein zentrales Konzept der Lean-Startup-Methode, das darauf abzielt, mit minimalem Aufwand maximalen Erkenntnisgewinn zu erzielen.
Warum ein App MVP erstellen?
- Schnelle Markteinführung: Testen Sie Ihre Idee frühzeitig und erhalten Sie schnelles Feedback.
- Kosteneffizienz: Vermeiden Sie unnötige Entwicklungskosten.
- Risikominimierung: Validieren Sie Annahmen am Markt.
- Iterative Verbesserung: Optimieren Sie das Produkt basierend auf Nutzerfeedback.
- Product-Market-Fit: Erreichen Sie den optimalen Fit zwischen Produkt und Marktbedürfnissen.
- Investoren gewinnen: Ein funktionierendes MVP überzeugt Investoren.
Proof of Concept (PoC) vs. Minimum Viable Product (MVP): Den richtigen Ansatz wählen
Oft werden die Begriffe Proof of Concept (PoC) und Minimum Viable Product (MVP) verwechselt. Sie verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele:
- Proof of Concept (PoC): Dient dazu, die technische Machbarkeit einer Idee zu überprüfen. Es demonstriert, dass etwas technisch umsetzbar ist, nicht unbedingt, wie es im Endprodukt aussehen wird. Ein PoC ist oft intern ausgerichtet, z.B. für Investoren oder Stakeholder.
- Minimum Viable Product (MVP): Testet die Marktfähigkeit und das Nutzerinteresse. Das MVP ist eine funktionsfähige Version des Produkts, die für Endnutzer bestimmt ist und Feedback generieren soll.
Hier eine Tabelle, die die Unterschiede zusammenfasst:
Merkmal | Proof of Concept (PoC) | Minimum Viable Product (MVP) |
---|---|---|
Ziel | Technische Machbarkeit demonstrieren | Marktfähigkeit und Nutzerinteresse testen |
Fokus | Technologie | Produkt und Nutzer |
Zielgruppe | Intern (z.B. Investoren, Stakeholder) | Externe Endnutzer |
Umfang | Begrenzt auf die Kernfunktionalität | Basisfunktionen für den Markteintritt |
Markttests | Keine direkten Markttests | Direkte Markttests und Feedback-Sammlung |
Ergebnis | Machbarkeitsnachweis | Funktionsfähiges Produkt mit Feedback von Nutzern |
Entwicklungszeit | In der Regel kürzer | In der Regel länger als ein PoC, aber kürzer als ein finales Produkt |
Wann sollte man einen PoC erstellen und wann ein MVP?
Es ist wichtig auf die richtige Reihenfolge zu achten!
- Prototyp: Konzentriert sich auf die Visualisierung und Funktionalität eines Teils oder des gesamten Produkts. Kann in verschiedenen Stadien des Entwicklungsprozesses eingesetzt werden.
- PoC (Proof of Concept): Konzentriert sich auf die technische Machbarkeit einer Idee. Dient dazu, zu beweisen, dass etwas technisch umsetzbar ist.
- MVP (Minimum Viable Product): Ist eine funktionierende Version des Produkts mit den wichtigsten Kernfunktionen, die für den Markteintritt und die Feedback-Einholung von Nutzern bestimmt ist.
Das App MVP im Kontext der Lean-Startup-Methode:
Die Lean-Startup-Methode basiert auf dem "Build-Measure-Learn"-Zyklus. Das MVP ist der "Build"-Teil: Bauen Sie eine Basisversion, messen Sie das Feedback und lernen Sie daraus für die nächste Iteration.
Das Kano-Modell zur Feature-Priorisierung:
Das Kano-Modell hilft bei der Priorisierung von Features:
- Basisfaktoren (Must-haves): Erwartete Funktionen, die bei Fehlen Unzufriedenheit auslösen.
- Leistungsfaktoren (Performance): Funktionen, die die Zufriedenheit proportional erhöhen.
- Begeisterungsfaktoren (Delighters): Unerwartete Funktionen, die Begeisterung auslösen. Für ein MVP sollten Sie sich auf Basis- und wichtige Leistungsfaktoren konzentrieren.
Die 7 Schritte zur Erstellung eines erfolgreichen App MVPs in 2025:
- Ideenfindung und Zielgruppenanalyse: Definieren Sie das Problem und die Zielgruppe.
- Kernfunktionen definieren (mit Kano-Modell): Priorisieren Sie Funktionen.
- User Flow und UX/UI Design: Gestalten Sie einen intuitiven Ablauf.
- Entwicklung: Wählen Sie passende Technologie und agiles Vorgehen.
- Testing: Führen Sie Tests mit Beta-Testern durch.
- Launch und Feedback: Veröffentlichen Sie das MVP und sammeln Sie Feedback.
- Iteration und Optimierung: Verbessern Sie das Produkt basierend auf dem Feedback.
Ein App MVP kann der Schlüssel zum Erfolg deiner App sein. Aber der Weg dorthin kann manchmal knifflig sein. Deshalb bieten wir eine kostenlose Erstberatung an, in der wir deine Fragen beantworten und gemeinsam mit dir die nächsten Schritte planen. Klingt gut? Dann vereinbare jetzt deinen Termin – wir sind gespannt auf deine Idee!
Formen der MVP-Umsetzung:
- Landingpage/App-Store-Eintrag: Mit Screenshots/Mockups und Vorregistrierung/Beta-Anmeldung.
- Beta-Version/TestFlight/Beta-Programme: Für frühzeitiges Feedback.
- Fokusgruppen/Usability-Tests: Für direktes Feedback zur Benutzerfreundlichkeit.
Beispiele:
1. Airbnb:
- MVP: Eine sehr simple Website mit Fotos der Wohnung und der Möglichkeit zur Buchung. Es gab noch keine ausgefeilten Funktionen wie Bewertungen, Profile oder sichere Zahlungsabwicklung.
- Ergebnis: Die Nachfrage war überraschend hoch, was die Gründer davon überzeugte, dass es einen Markt für Kurzzeitvermietungen gab. Sie entwickelten die Plattform weiter und bauten sie zu dem globalen Unternehmen aus, das wir heute kennen.
2. Buffer:
- MVP: Eine einfache Landingpage, auf der Interessenten ihre E-Mail-Adresse hinterlassen konnten, um über das Produkt informiert zu werden. Es gab noch keine funktionierende App.
- Ergebnis: Durch die hohe Anzahl an Anmeldungen erkannte Gascoigne, dass ein echtes Interesse an seinem Produkt bestand. Er entwickelte daraufhin die erste Version von Buffer mit den grundlegendsten Funktionen.
3. Zappos:
- MVP: Swinmurn fotografierte Schuhe in lokalen Geschäften und stellte die Bilder online. Wenn eine Bestellung einging, kaufte er die Schuhe im Laden und verschickte sie.
- Ergebnis: Die ersten Verkäufe zeigten, dass es tatsächlich eine Nachfrage nach Online-Schuhkäufen gab. Dies ermöglichte es Zappos, Investoren zu gewinnen und das Unternehmen weiter auszubauen.
4. Dropbox:
- MVP: Dropbox validierte seine Idee mit einem Video, bevor die Entwicklung begann.
- Ergebnis: Das einfache Demo-Video, validierte das starke Interesse am Markt für eine einfache Dateisynchronisierung über Geräte hinweg und generierte zehntausende Voranmeldungen, noch bevor die Software überhaupt fertig war.
Umgang mit Kritik und Wettbewerb:
Testen Sie das MVP ggf. unter anderem Namen. Die Entdeckung durch Wettbewerber in der frühen Phase ist unwahrscheinlich.
Tools für die MVP-Entwicklung:
- No-Code/Low-Code: Bubble, Webflow, Adalo
- Prototyping: Figma, Adobe XD
- Projektmanagement: Jira, Trello
- Feedback-Tools: UsabilityHub, SurveyMonkey
Fazit:
Ein gut geplantes MVP ist der Grundstein für den App-Erfolg. Konzentrieren Sie sich auf Kernfunktionen, holen Sie Feedback ein und verbessern Sie das Produkt iterativ. Wir als Gründercoachs und App Entwickler können dabei unterstützen.
Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung Ihres App MVPs? Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Beratung!
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